Dayanita Singh – Performance auf der 55. Biennale di Venezia 2013

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In ihrer Performance am 30. Mai 2013 vor dem Französischen Pavillon auf der 55. Biennale di Venezia, signierte und stempelte Dayanita Singh ihr neuestes Buch File Room (Steidl, 2013). Mit diesem Akt der Personalisierung der Bücher, vollzog Singh einen Schenkungs-Gestus; die Käufer des Buches erhielten neben dem individualisierten Katalog eine Tasche und einen Schal von der Künstlerin.

Hier zeigen wir Aufnahmen der Performance.

Santu Mofokeng – der deutsche beitrag im französischen pavillon Venedig 2013

Santu Mofokeng, Installationsansicht deutscher Beitrag im französischen Pavillon Venedig 2013, courtesy of the artist and Lunetta Bartz, MAKER, Johannesburg. Foto: © Roman Mensing in Zusammenarbeit mit Thorsten Arendt, artdoc.de. Wir sehen (von links nach rechts):

Ai Weiwei – der deutsche Beitrag im französischen Pavillon Venedig 2013

Ai Weiwei, Bang, Installationsansicht deutscher Beitrag im französischen Pavillon Venedig 2013, courtesy of the artist and Gallery neugerriemschneider, Berlin. Foto: © Roman Mensing in Zusammenarbeit mit Thorsten Arendt, artdoc.de.

“Nach seiner Rückkehr aus den USA (wo er sich von 1981 bis 1993 aufgehalten hatte) nach Peking begann Ai Weiwei, sich mit den künstlerischen und kulturellen Traditionen seines Landes zu befassen – eine Beschäftigung, die bis dahin seit der Kulturrevolution unmöglich gewesen war. Er fing an, Antiquitäten zu studieren, zu sammeln und schließlich in seine in der Zwischenzeit stark konzeptionell gewordene Arbeit zu integrieren. Dabei reflektierte Ai Weiwei nicht nur die Mechanismen des internationalen Kunst- und Antiquitätenmarkts und den damit verbundenen Ausverkauf kultureller Werte und historischen Wissens, sondern

Romuald Karmakar – der deutsche beitrag im französischen Pavillon Venedig 2013

Romuald Karmakar, Anticipation (Arbeitstitel: Waiting for Sandy), Installationsansicht deutscher Beitrag im französischen Pavillon Venedig 2013, courtesy Pantera Film GmbH. Foto: © Roman Mensing in Zusammenarbeit mit Thorsten Arendt, artdoc.de

 ”Romuald Karmakar, der sich in seinen Dokumentar- und Spielfilmen ebenso wie in seinen konzeptionellen Filmen seit drei Jahrzehnten mit Mechanismen von Gewalt und Massenphänomenen insbesondere aus der Täterperspektive beschäftigt und dabei konsequent seinen Fokus auf die deutsche Geschichte gerichtet hat, zeigt im Französischen Pavillon als Teil des deutschen Beitrags den Dokumentarfilm 8. Mai von 2005/2013, in dem er die große NPD-Demonstration anlässlich des 60-jährigen Kriegsendes auf dem Alexanderplatz in Berlin am 8. Mai 2005 dokumentiert. Außerdem präsentiert er den Film Hamburger Lektionen aus dem Jahr 2006,

Dayanita Singh – der deutsche beitrag im französischen pavillon Venedig 2013

Dayanita Singh, Mona and Myself und Sea of Files, Installationsansicht deutscher Beitrag im französischen Pavillon 2013, courtesy of the artist and Frith Street Gallery, London. Foto: © Roman Mensing in Zusammenarbeit mit Thorsten Arendt, artdoc.de.

“Als junge Frau begann Dayanita Singh einen berühmten indischen Musiker und Tablaspieler auf seinen Reisen um die ganze Welt über Jahre hinweg zu porträtieren. Er entwickelte sich zu einem spirituellen Mentor.